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Hydrostaten von Jungheinrich unterstützen Getränkehandel

Der Getränkegroßhändler Gross + Klein setzt im Hinblick auf Gabelstapler auf die neue Hydrostaten-Generation von Jungheinrich. Die Treibgas- und Dieselstapler übernehmen das Handling palettierter Getränkekästen und des Leerguts. Selbst auf kurzen Strecken erreichen die Flurförderzeuge, deren Hauptaufgabe im Be- und Entladen von Lkw besteht, hohe Umschlagleistungen. Außerdem bieten sie viel Fahrkomfort, Ergonomie und Sicherheit.

Da ist Bewegung drin. Andreas Bosch, Geschäftsführer der Gross + Klein Getränke GmbH & Co. KG im saarländischen Neunkirchen, schaut aus dem Panoramafenster des Lagerleiterbüros. Er hat sowohl die überdachte, an zwei Seiten offene Be- und Entladehalle für Lkw als auch die Leergutrückgabe und Leergutsortierung im Freigelände im Blick. In diesen Bereichen verrichten acht verbrennungsmotorisch angetriebene Stapler ihre Jobs.

Die zügig arbeitenden Flurförderzeuge stammen aus der neuen Hydrostaten-Generation von Jungheinrich. Bei vier von ihnen handelt es sich um Treibgasstapler TFG 430s. Ausgestattet mit Doppelpalettenklammern, beladen sie Lkw jeweils in einem Spiel mit zwei Getränkepaletten. Genauso schnell können sie die Ladeflächen anliefernder Lkw leer räumen.

Darüber hinaus fahren die TFG 430s im Wechselbetrieb zwischen der offenen Be- und Entladehalle und der geschlossenen Lagerhalle, in der Gross + Klein fünf Elektro-Dreiradstapler EFG 216 einsetzt. Die Aufgabe der anderen vier Hydrostaten besteht darin, Lkw von Leergut zu befreien und die betreffenden Kästen zum Sortieren bereitzustellen. Hierfür hat der Großhändler Dieselstapler DFG 430s gewählt, weil diese Geräte ausschließlich im Freigelände fahren und die Betriebskosten durch den, verglichen mit Treibgas, günstigeren Dieselkraftstoff etwas geringer ausfallen.

Wichtig ist aber auch der Mix aus Treibgas-, Diesel- und Elektrostaplern. Er sichert dem Betreiber Redundanz, denn ein TFG 430s könnte bei Bedarf zum Beispiel die Arbeit eines EFG 216 übernehmen.

 

Klarer Vorsprung für Hydrostaten

Die wesentliche Stärke von Staplern mit hydrostatischer Antriebstechnologie liegt in dauerhaft hohen Umschlagleistungen auf kurzen Strecken mit vielen Richtungswechseln. Andreas Bosch deutet aus dem Fenster auf einen der Treibgasstapler: "Hinsichtlich der Spurtfähigkeit und der dynamischen Beschleunigung aus dem Stand heraus haben Flurförderzeuge mit hydrostatischem Antrieb einen klaren Vorsprung. Weiteren Zeitgewinn holen die von Jungheinrich hergestellten Hydrostaten heraus, indem sie schon beim Heranfahren an ein Regal ihren Mast anheben."

Durch ihren Hydrostatikantrieb bringen die neuen Treibgas- und Dieselstapler also beste Voraussetzungen zum Reversieren mit und eignen sich somit beispielsweise sehr gut zum Be- und Entladen von Lkw. Hinzu kommt, dass man die Fahrgeschwindigkeit exakt steuern kann, weil die Geräte "am Gas hängen". Aufgrund der hydrostatischen Antriebstechnologie laufen alle Fahr- und Hydraulikprozesse direkt, genau und mühelos ab. Zudem wird die Drehzahl beim Heben und Neigen automatisch angehoben.

Möchte ein Fahrer die Leistungscharakteristik seines Staplers dem Anwendungsfall anpassen, reicht ein Knopfdruck, um unter fünf vordefinierten Arbeitsprogrammen, vom Energiesparmodus bis zur maximalen Umschlagleistung, zu wählen. Dabei garantiert die Systemsteuerung, die über eine von Jungheinrich entwickelte Software erfolgt, Spitzenwerte bei höchster Energieeffizienz.

Die Hydrostaten stehen außerdem für minimale Wartungskosten, da sie mit einem Direktantrieb ohne Verschleißteile, wie Kupplung, Differenzial und Getriebe, ausgestattet sind. Überdies profitieren die Bediener von zahlreichen Vorteilen, die sie sonst nur in Autos antreffen. Denn Jungheinrich hat moderne Motoren aus der deutschen Automobilindustrie in die Hydrostaten eingebaut. Die elektronische Steuerung der Motoren ermöglicht es, präzise und leiser als Wandler-Geräte der gleichen Klasse zu arbeiten. Auch der Verbrauch ist deutlich niedriger als bei entsprechenden Wandlern. Zudem erfüllen die Motoren durch ihre geringen Abgasemissionen die EU-Richtlinien

Klares Bekenntnis zu Hydrostaten

Andreas Bosch wendet sich von dem Panoramafenster ab. Ihm ist seine Zufriedenheit anzusehen. "Früher hatten wir Stapler eines anderen Herstellers. Da weder das Preis-Leistungs-Verhältnis noch die Serviceleistungen stimmten, ersetzten wir 2002 zunächst einige der alten Verbrenner durch Jungheinrich-Hydrostaten der ersten Generation." Dann folgte der Austausch von vier Staplern für den Leergutbereich. Hierbei entschied sich Gross + Klein für Wandler, also für Stapler mit hydrodynamischem Antrieb, weil die Fahrzeuge beim Transport von Leergut nicht so oft reversieren müssen. Sie sind eher für Langstrecken ausgelegt und genügten somit dem damaligen Anforderungsprofil des Betreibers.

Jetzt, nach der Einführung der neuen Generation, ist der Großhändler komplett zu Hydrostaten von Jungheinrich gewechselt. Andreas Bosch nennt die Gründe: "Ein wesentlicher Faktor ist die hohe Fahrstabilität. Zu den ausschlaggebenden Punkten haben aber auch die Ergonomie und der Komfort gezählt. Hinzu kommen die haptischen Eindrücke, die man gewinnt, wenn man sich in die Kabine setzt und die Bedienelemente berührt. Ferner ist der Qualitätseindruck, im Vergleich zu den alten Hydrostaten, merklich besser geworden. Das heißt, Jungheinrich konnte die durchaus guten Werte der ersten Generation noch einmal toppen. Abgesehen davon arbeiten die Geräte, wie es sich im monatelangen Betrieb zeigt, mit einer Verfügbarkeit von nahe 100 Prozent."

Den Abschluss der Geschäfte haben Gross + Klein und Jungheinrich, wie immer, mit einem Handschlag besiegelt. Die Treibgasstapler sind seit Juni 2008 im Einsatz, die Dieselstapler seit September desselben Jahres. Selbstverständlich hat der Betreiber die neuen Hydrostaten vorher ausgiebig getestet. Eines dieser Fahrzeuge ist sogar über zwei Monate lang mit hohen Umschlagleistungen in einem Feldtest gelaufen. Die Bediener haben dabei ständig gewechselt, ihr Fazit ist jedoch stets gleich: Sie sind von den Hydrostaten begeistert

Entspannt und konzentriert fahren

Andreas Bosch öffnet die Kabinentür eines Treibgasstaplers und deutet auf den großzügigen, ergonomischen Arbeitsplatz. "Die Hydrostaten lassen sich entspannt und konzentriert fahren. Insofern ist eine weitere Voraussetzung für starke Umschlagleistungen erfüllt." Daran hat auch die Floating Cab einen erheblichen Anteil, durch die Jungheinrich die Vibrationen mithilfe einer Vierfach-Lagerung der Antriebseinheit und des Fahrerplatzmoduls spürbar reduziert. Aufgrund der doppelten Entkopplung vom Rahmen sinken die Humanschwingungen auf ein Minimum. Sie entsprechen damit den kleinsten Werten, die sonst nur bei Elektrostaplern von Jungheinrich anzutreffen sind.

Zu den ergonomischen Highlights gehören gleichermaßen der bequeme und sichere Auf- und Abstieg über eine große, von oben einsehbare Trittstufe und die in der Höhe und Neigung verstellbare, schlanke Lenksäule mit Memoryfunktion. Hervorzuheben sind auch die ausgezeichnete Rundumsicht, die auf einem speziellen Dach- und Pultwand-Design beruht, sowie die maximale Bewegungsfreiheit beim Auf- und Absteigen. Denn die Lenksäule gleitet nach vorn, wenn man den Lenkradhebel zieht. Ein Clou ist die Integration des SOLO-PILOTEN, des Comfort Displays und der Bedienkonsole in die rechte, vertikal und horizontal einstellbare und mitschwingende Armlehne. Eine Lösung, durch die man das Gerät sehr leicht bedienen und das Display komfortabel abgelesen kann.

Als Alternative zum neuen SOLO-PILOTEN liefert Jungheinrich auf Wunsch den MULTI-PILOTEN. Die Stapler von Gross + Klein sind ausnahmslos mit SOLO-PILOTEN ausgerüstet. Darüber hinaus hat der Getränkegroßhändler für jeden Stapler, inklusive der ausschließlich in der Lagerhalle fahrenden Elektro-Dreiradstapler, in eine Komfortkabine investiert. Andreas Bosch setzt sich hinein. "Eine Kabine schützt nicht nur vor schlechtem Wetter, sondern zugleich vor herabfallenden Teilen, etwa vor Flaschen. Um Komfort geht es uns aber auch. Deshalb haben wir alle Kabinen mit einer Heizung und einem besonders bequemen Sitz versehen lassen."

Umfassende Sicherheitsausstattung

Sicherheit ist ohnedies eine Hauptforderung von Gross + Klein. Dem Unternehmen kommt es daher entgegen, dass der neue Hydrostat bereits serienmäßig eine umfassende Sicherheitsausstattung bietet. Beispiele dafür sind die deaktivierten Hydraulikfunktionen bei nicht besetztem Sitz und die automatische Feststellbremse, die selbst bei abgeschaltetem Motor ein unkontrolliertes Zurückrollen auf Rampen oder Steigungen verhindert. Zu den Pluspunkten in Sachen Sicherheit zählt auch eine hohe Fahrstabilität. Sie beruht auf einem extra tiefen Schwerpunkt, den Jungheinrich durch eine entsprechende Gestaltung des Gegengewichts und durch die hoch gelagerte Sicherheitslenkachse erreicht. Ein elektronisches Stabilitätsprogramm ist damit überflüssig.

Verschiedene Optionen ermöglichen noch mehr Sicherheit. So gibt Access Control, das Zugangskontroll-System, den Betrieb des Staplers erst frei, wenn die Sitzbelegt- und Gurtschlosserkennung in einer definierten Reihenfolge aktiviert worden sind. Drive Control reduziert, wie das standardmäßige Curve Control, bei Kurvenfahrten automatisch die Geschwindigkeit. Zusätzlich verringert Drive Control die Fahrgeschwindigkeit ab einer Hubhöhe von rund 1.500 Millimetern. Etwa ab der gleichen Höhe senkt Lift Control, das wiederum Drive Control beinhaltet, die Neigegeschwindigkeit des Hubmastes.

Einen wichtigen Beitrag zur Sicherheit leisten auch das Hubgerüst des Staplers mit seinen schlanken Profilen und dem hinten liegenden Hubzylinder sowie das spezielle Design der Pultwand, das eine hervorragende Sicht auf die Last und die Gabelspitzen erlaubt. Die Sicht nach hinten hat Jungheinrich durch die niedrige Oberkante des Gegengewichtes ebenfalls erheblich verbessert. Zudem gestattet das strebenfreie Sichtfenster im Fahrerschutzdach, das über eine Sicherheitsglasabdeckung verfügt, einen nahezu freien Blick nach oben. Ein Vorteil, von dem der Bediener vor allem beim Ein- und Ausstapeln von Paletten profitiert.

Gross + Klein schlägt jeden Tag circa 6.000 Europaletten um. Davon entfallen je 1.500 auf Auslieferungen und den Wareneingang und die restlichen 3.000 auf den Leergutein- und -ausgang. Die TFG 430s und DFG 430s transportieren bis zu zwei Tonnen schwere Lasten. Da das Gewicht der Doppelpalettenklammer hinzuzurechnen ist, entspricht die gewählte Tragfähigkeit von 3.000 Kilogramm dem Anforderungsprofil. Der Großhändler hat sowohl die Treibgas- und Dieselstapler als auch die Elektrostapler mit ZT-Hubgerüsten versehen lassen, die Hubhöhen von 4,5 Meter ermöglichen. In seinem Blocklager stapelt der Betreiber ohnehin maximal 5,5 Meter hoch. Sonst wäre der Druck, der auf die unteren Kästen einwirkt, zu groß.

Neben den Treibgas-, Diesel- und Elektrostaplern nutzt Gross + Klein sieben Elektro-Deichsel-Gabelhubwagen EJE und acht Elektro-Doppelstockstapler EJD von Jungheinrich. Letztere fahren auf den Lkw des Getränkegroßhändlers mit, um die Ware bei den Kunden entladen zu können. Mit den EFG 216 hat das Unternehmen Dieselstapler eines anderen Anbieters ersetzt. Andreas Bosch nimmt eine Bierflasche aus einem der im Regal stehenden Kästen. Er wischt mit der Hand darüber und zeigt seine sauberen Finger. "Ausschlaggebend pro Elektrostapler war der Wunsch nach staubfreier Ware und höherer Arbeitssicherheit. Abgesehen davon sind Dieselstapler in geschlossenen Räumen sowieso nicht mehr erlaubt."

Für die Dreirad-Ausführung hat sich der Betreiber entschieden, weil diese Geräte wendiger, standfester, kompakter und gleichzeitig sehr leistungsfähig sind. Zum Lieferumfang von Jungheinrich zählt außerdem ein Rental-Vertrag, der Full-Service beinhaltet.

Produktinformationen
DFG/TFG 425s - 435s
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EFG 213 - 220

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EJE 220/225/235

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EJD 220

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